Projekte

Aktionstag mit dem NABU Mernes

Grundschule Koblenz-Rübenach
Wie umfangreich, vielfältig aber auch spannend das Thema Natur sein kann, zeigte sich den Schülern der Grundschule Koblenz-Rübenach.

Lebensraum Wiese an der Balthasar Neumann Grundschule
Welche Pflanzen wachsen auf einer Wiese? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Kinder der Grundschule Pfaffendorfer Höhe.

Wildkräuterspaziergang
Liiterarischer und kulinarischer Wildkräuterspaziergang mit Sonja Schweikert in Spay

Kfd Brey - Glück gehabt!
Ein wunderschön geführter Spaziergang vom Römereck aus zum Weinberg „Breyer Hämmchen“ mit Sonja Schweikert.

Die 2a will mehr - Der Traum vom Entdecken
Eifrige Forscherinnen und Forscher der Klasse 2a der Medardus-Schule Benndorf erleben und entdecken die die Natur mit ihren kleinen und großen Wundern.

Ernährungsprojekt in der Kindertagesstätte St. Franziskus

Die heimische Vogelwelt entdecken
Fotos und Informationen zum Frühjahrsprojekt 2013 der "Entdeckertagskinder" an der Balthasar-Neumann-Grundschule Koblenz.

Heimatliche Naturbegegnungen

Thementag Gesundheit
Ein Thementag „GESUNDHEIT“ des Studienseminars Westerburg am 27. November 2012 in der Balthasar-Neumann-Grundschule Koblenz.

Wildkräuterspaziergang im Koblenzer Stadtwald

Naturprojekt in Rübenach
Der Erkenntnisgewinnungsprozeß zur Natur, den Tieren und Pflanzen geht über die multisensorischen Wege. Natur sehen, fühlen, anfassen, hören, riechen, schmecken und letztlich verstehen. Die Gartenkreuzspinne krabbelt nicht animiert auf YouTube, sondern auf den Händen und Unterarmen der Kinder. Für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2 c der Grundschule Koblenz Rübenach ist das Naturerlebnisprojekt zu ihrem Naturanliegen geworden.

Entdeckertag an der Balthasar-Neumann-Schule
Das Land Rheinland-Pfalz realisiert ein Modellprojekt zur frühen Förderung hochbegabter Kinder aus dem Elementar- und Primarbereich. Eine dieser so genannten „Entdeckertagsschulen“ ist die Balthasar-Neumann-Schule auf der Pfaffendorfer Höhe in Koblenz. Seit Beginn des Projektes unterstützt Sonja Schweikert den Nachmittagsbereich mit Ihrem Naturerlebnisprojekt. So konnten die Kinder schon viele Naturerfahrungen sammeln.

Soroptimisten Club Koblenz finanziert Ernährungsprojekt
Soroptimisten Club Koblenz finanziert großes Ernährungsprojekt in der Kindertagesstätte St. Franziskus Seit Anfang des Jahres ist für Kinder, Eltern und Erzieher „Ferdinand und seine Ernährungsgeschichten“ das zentrale Thema in der Kindertagesstätte St. Franziskus (Koblenz Goldgrube).

Mit Ferdi durch den Breyer Wald
Am 3. Oktober hatte der neu gegründete Förderverein „Ferdinand`s Erlebniswelt“ - Verein zur Förderung ganzheitlicher Ernährungs- und Naturerlebnisprojekte e.V. als Auftaktveranstaltung Groß und Klein eingeladen zu einem Naturerlebnistag durch Feld und Wald in Brey am Rhein.

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Aktionstag mit dem NABU Mernes

 

 

Grundschule Koblenz-Rübenach

September 2012 bis Juli 2015

Wie umfangreich, vielfältig aber auch spannend das Thema Natur sein kann, zeigte sich den Schülern der Grundschule Koblenz-Rübenach. Das Projekt "Naturerlebnis pur – mit Ferdi unterwegs in Wald und Flur" erstreckte sich über drei Jahre und war aufgeteilt in verschiedene Module. Den Kindern wurde auf zunächst spielerische Weise und mit Unterstützung von Ferdinand, einer lustig roten Symbolfigur, das Thema Natur näher gebracht.

Mit dem Start der zweiten Schulklasse wurde bereits der Lebensraum Wiese erkundet. Ziel war es, schon bald erste Pflanzen, die typischerweise auf einer heimischen Wiese zu finden sind, zu erkennen und zu bestimmen. Dazu gehörten unter anderem Löwenzahn, Brennnessel und auch Gänseblümchen.

Im Anschluss daran folgten essbare Pflanzen und deren Zubereitung. Die Kinder wurden dabei in alle Bereiche aktiv eingebunden. Sie sammelten gemeinsam die Pflanzen. Sie lernten wichtige Merkmale der Pflanzenfamilien und deren Unterscheidungskriterien kennen und nicht zuletzt halfen auch alle bei deren Zubereitung als Speise. Dass der gemeinsame Verzehr für alle einen besonderen Höhepunkt darstellte, war dann eine logische Schlussfolgerung.

  

Während verschiedener Exkursionen mit unterschiedlichen Übungen waren die Kinder dann schnell in der Lage Pflanzenbestimmungen aufgrund gegebener Unterscheidungskriterien vorzunehmen.

Eine Wiese besteht aber nicht nur aus Pflanzen. Das durften die Schüler bei einem weiteren Modul, das sich mit Schmetterlingen als Wiesenbewohnern beschäftigte, hautnah erleben. Dabei begeisterte die Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling die kleinen Experten. Der Unterricht gestaltete sich vielfältig und vor allem sehr abwechslungsreich. Während praktische Erfahrungen vor Ort, sprich in der Natur gesammelt wurden, konnte das Wissen anschließend im Klassenraum weiter vertieft werden - und manchmal zog auch ein Stück Natur mit in den Klassenraum ein. Dort konnte dann die Verwandlung einer Raupe in einen Schmetterling aus nächster Nähe beobachtet werden.

Dass die Aufgaben von Spinnen sich nicht darauf beschränken bei vielen Menschen ein Angst- oder Ekelgefühl zu erzeugen, war Thema eines weiteren Moduls innerhalb des Naturerlebnis-Projektes. Nachdem die Wichtigkeit im System Natur eingehend erörtert war, verloren viele Kinder die anfängliche Angst oder Scheu vor den kleinen Krabbeltieren.

Für die großartige Technik eines Spinnennetzes entstand eine besondere Begeisterung und plötzlich war es interessant zu erfahren, wie sich z.B. Trichterspinnen von Radnetzspinnen unterscheiden, wie sie ihre Netze bauen und welche Jagdtechniken sie anwenden. Um dies noch besser zu verdeutlichen malten die Schüler im Klassenraum verschiedene Spinnen und ihre Netze mit Farbe auf eine große Glaswand.

Als weiteres Naturerlebnis-Modul wurde der Lebensraum Wald zum Thema. Hier ging es darum die verschiedenen Baumarten zu entdecken und zu bestimmen sowie den Wald als Lebensraum für eine Vielzahl unterschiedlicher Tiere wahrzunehmen.

 

Auch ein umfangreiches Tierlexikon wurde erstellt. Darüber hinaus bauten die Kinder Nistkästen und Futterhäuschen.

Der Waldboden wurde auf Kleinstlebewesen untersucht und die Aufgaben der Pilze im Ökosystem thematisiert.

Des Weiteren waren die Überlebensstrategien der Tiere im Winter ein wichtiger Bestandteil des Moduls.

 

Hier stellten sich dann auch die Fragen: Wie bereiten sich die Tiere auf den Winter vor? Welche Tiere halten Winterschlaf? Was sind die Unterschiede zwischen Winterschlaf (Igel), Winterruhe (Eichhörnchen) und Kältestarre (Amphibien)?

Das letzte Modul in der dreijährigen Phase beschäftigte sich mit dem Thema Lebensraum Gewässer. Die Schüler lernten wie wichtig selbst kleine Tümpel für die Natur sind, welche Zeigerorganismen im Wasser (Kleinstlebewesen) Indikatoren für die Wasserqualität sind und welche Lebensräume Bäche, Tümpel und Teiche darstellen.

 

Auch die Unterscheidung der Amphibien (Frösche, Kröten, Unken) und deren Bestimmung, wurden bedacht.

 

Am Ende waren aus neugierigen Schülern zum Teil kleine Forscher geworden, die mit viel Begeisterung die Faszination Natur begreifen durften. Gleichzeitig lernten und erkannten die Schüler, dass das Thema Umwelt und Natur ein empfindliches aber auch interessantes und spannendes Gebilde darstellt und wie wichtig eine intakte Natur jetzt und heute und in der Zukunft ist.

 

 

Naturerlebnisprojekt – Lebensraum Wiese an der Balthasar Neumann Grundschule Pfaffendorfer Höhe

1. Klasse, Klassenleitung: Katja Weiland

Welche Pflanzen wachsen auf einer Wiese? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Kinder der Grundschule Pfaffendorf im Rahmen eines Naturkundeprojektes an ihrem ersten Tag in der Natur.

Dabei galt es den Lebensraum Wiese zu entdecken und festzustellen, was typischer Weise alles auf einer Wiese wächst.

Verschiedene Wiesenblumen wurden dazu begutachtet und die Unterschiede der einzelnen Pflanzen und deren Aufbau (Wurzel, Stängel, Blüten) hervorgehoben. Schnell war den Kindern klar, dass nicht nur die eigentlichen Pflanzen Unterschiede zeigen, sondern sich das Aussehen auch in mannigfachen Blütenformen zeigt.

Dass Blüten nicht nur das menschliche Auge erfreuen, sondern in erster Linie Insekten für die Bestäubung anlocken sollen, wurde für die Kinder eine ganz neue Erkenntnis. Auch die Feststellung, dass nur durch bzw. nach der Bestäubung Früchte ausgebildet werden, war für die Meisten der jungen Schüler neu.

Beim genaueren Betrachten wurden zudem eine Menge kleinerer Lebewesen, die ebenso zu den Wiesenbewohnern gehören, entdeckt. Besondere Beachtung unter den Pflanzen fand die heimische Brennnessel.

Dabei konnten die kleinen Naturforscher erfahren, welche Tiere auf einer Brennnessel leben. Auch die pflanzlichen Doppelgänger, die alle ohne die (bei Berührung) schmerzhaften Nesseln auskommen, wurden thematisiert.

Ins Klassenzimmer zogen einige Tage später dann Raupen in einem Raupenzuchtkasten ein. Hier konnten die Kinder die für alle spannende Metamorphose beobachten. Mit großem Staunen und aus nächster Nähe verfolgten sie die Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling.

Wozu die Vielfalt der verschiedenen Blütenpflanzen den Menschen dient, konnte an einem weiteren Tag entdeckt werden: Dabei stellten die Kinder eine selbstgemachte Blütenseife her und sie kamen darüber hinaus in den Genuss einer selbstgemachten Wiesenlimonade. Und last but not least erfreute man sich zum Schluss auch noch über Pfannkuchen in Form von Holunderblüten- und Robinienküchlein.

 

 

Wildkräuterspaziergang

Am 19. Mai 2016, fand der literarisch – kulinarische Wildkräuterspaziergang in Spay statt. Ein entspannter Abendspaziergang mit zahlreichen Teilnehmern, die mit viel Begeisterung heimische Wildkräuter mit allen Sinnen entdeckten und sich von den kulinarischen „Unkrautdelikatessen“ verwöhnen ließen.

Teilnehmer-Feedback:

Mit Sonja Schweikert unterwegs zu sein, bedeutet permanent zu entdecken, zu lernen und zu staunen. Die Wald- und Kräuterpädagogin scheint ein wandelndes Lexikon zu sein, und sie wird nicht müde, auch die hundertste Frage zu beantworten. Darüber hinaus sind die Wanderungen mit ihr auch immer wieder ein kulinarischer Genuss. Viele Teilnehmer sind sich am Ende der Veranstaltung nicht zum ersten Mal sicher: Bei der Nächsten Wanderung bin ich wieder dabei.

Stefan W. Müller

 

 

Kfd Brey - Glück gehabt!

„Glück gehabt!“, so kam es zum Abschluss unserer Veranstaltung aus aller Munde. Zum Auftakt des Kräuterspaziergangs der kfd Brey gab es einen heftigen Wolkenerguss und zum Abschluss der Veranstaltung gab es sogar einen gewaltigen Gewitterregen.

Jedoch zwischendrin hatten wir einen wunderschön geführten Spaziergang vom Römereck aus zum Weinberg „Breyer Hämmchen“ mit Sonja Schweikert.

Sonja Schweikert öffnete uns sehr liebevoll die Augen für die „Schätze der Natur vor unserer Haustüre“. In dem „Unkraut“ auf unseren heimischen Wiesen entdeckten wir auf einmal essbare Pflanzen wie: Wilde Möhren, Labkraut, Marojan, den stinkenden Storchschnabel, die Schafsgarbe, den Witwenkopf und vieles mehr.

Mit dem herrlichen Blick auf die Marksburg konnten wir schließlich an der Hütte am Breyer Hämmchen – von Frau Schweikert - vorbereitete Brotaufstriche mit diesen heimischen Kräutern und selbst angesetzten Nusslikör genießen.

Es bleibt abschließend ein Danke zu sagen an Sonja Schweikert für die wunderbare Führung durch unsere Natur und ein Danke dem Vorstand des Breyer Hämmchens für die Gastfreundschaft.

Wer sich noch ein Sträußchen der edlen Kräuter unterwegs gepflückt und mit nach Hause genommen hat, erlebt auch jetzt noch den nachhaltigen Duft der edlen heimischen Kräuter und wird ganz gewiss zukünftig mit anderen Augen durch unsere hiesigen Wiesen und Wälder schreiten.

Annemie Thum

 

 
 

Die 2a will mehr - Der Traum vom Entdecken

Seit einigen Wochen sind 18 aufmerksame und eifrige Forscherinnen und Forscher der Klasse 2a der Medardus-Schule am Werk, um die Natur mit ihren kleinen und großen Wundern zu erleben und zu entdecken. Lernen mit Kopf, Herz und Hand ist angesagt. Alle 18 Kinder der 2a besuchen die Ganztagsschule, so dass sie den ganzen Tag von 8 bis 16 Uhr Zeit haben für gemeinsames Lernen und Leben. Im Rahmen des Naturprojekts betrachten, beobachten und untersuchen die Kinder Pflanzen, Tiere, Dinge und Sachverhalte in der Natur mit allen Sinnen. Zusammen mit Klassenleiterin Yvonne Bode und Waldpädagogin Sonja Schweikert machen sie sich immer wieder auf in die Lebensräume der Tiere und Pflanzen in Wald und Wiesen und erforschen vor Ort, was die Natur uns zu bieten hat.

Wildkräuter und was man damit machen kann

So nahmen die Kinder schon das Gänseblümchen näher unter die Lupe und lernten Wildkräuter und ihre Geschichten genauer kennen. Der Dipp, den die Kinder mit Frau Schweikert aus verschiedenen Kräutern gemacht haben, hat allen gut geschmeckt. Klar, die Wildkräuter waren ja auch selbst gesammelt!

Wie entsteht ein Schmetterling?

Manches Mal bringt Frau Schweikert einen Ausschnitt aus der Natur auch mit in den Klassenraum: Kürzlich hatten die Kinder einige Raupen von Tagpfauenaugen und dem Kleinen Fuchs in Pflege. Jeden Tag brauchten die schwarzbraunen Raupen einige Zweige Brennnesselpflanzen, an denen sie sich satt fressen. Die Kinder konnten täglich Veränderungen beobachten, wie sich die Raupen langsam zu Puppen verwandelten. Die Puppen hingen dann einige Tage lang unter dem Dach des Geheges, bis endlich nach 7 Tagen die Kinder Zeugen eines erstaunlichen Geschehens wurden: Aus jeder Puppe wand sich ein wunderschöner Schmetterling, den Frau Schweikert einfing und dann in die Natur entließ.

Pflanzenpressen - selbst gebaut

Für die Sammlung der Pflanzen, die sie im Rahmen des Naturprojektes kennengelernt haben, bauten die Kinder der 2a, angeleitet von Herrn Klein (Fachkraft Holz in der GTS), Pflanzenpressen aus Holz. Dafür mussten sie Holzplatten bearbeiten: Es wurde eifrig geschliffen, gebohrt und geschraubt. Zum guten Schluss gravierte Frau Helling mit dem Holzbrennstab die Namen in die Pflanzenpressen. Die gesammelten Pflanzen werden jetzt mit dieser Presse gepresst und getrocknet, anschließend einlaminiert und in der Sammlungsmappe aufbewahrt.

Die Welt der kleinen Krabbeltiere

Mit Hilfe von Becherlupen suchten die Kinder verschiedene Insekten und Krabbeltiere. Gemeinsam erarbeiteten sie den Unterschied zwischen Spinnentieren (= 8 Beinen) und Insekten (= 6 Beinen).

Bienen und ihre Notwendigkeit

Zunächst lernten die Kinder das Leben der Bienen und deren wertvollen Aufgaben kennen. Frau Schweikert brachte ein Holzmodell mit in den Klassenraum. Hieran verdeutlichten sich die Kinder nun die wichtige Bestäubung. Um es aber ganz genau zu erfahren, machten wir einen Ausflug nach Mayen zum Bienen- und Imkereiverband Rheinland-Pfalz. Am 25. Juni 2014 fuhren wir mit einem gemieteten Bus nach Mayen. Dort hatten wir uns für den Grundschultag angemeldet. Dort angekommen begrüßte uns Herr Dr. Schulz und führte uns sofort zu den einzelnen Stationen.

Zunächst gingen wir in eine große Küche. Dort erwarteten uns zwei nette Mitarbeiterinnen, die sich überwiegend mit dem Thema „Honig rund ums Essen“ beschäftigten. Die Kinder durften eine eigene Zitronenlimonade, die natürlich mit Honig gesüßt war, herstellen. Sie probierten flüssigen und festen Honig. Aßen kleine Brote mit Honigbutter und lernten so ganz nebenbei, dass man mit Honig zum einen wunderbar süßen und zum anderen furchtbar leckere Sachen herstellen kann. Wir erhielten Rezepte, die zum Nachahmen animieren sollen.

Anschließend ging es nach draußen. Im herrlichen Garten standen unzählige Holzkisten. Schnell erkannten die Kinder, dass dort die Bienen „wohnen“. Wir erfuhren viel über die Königin eines Volkes, dass der Imker seine Königin mit einer Nummer oder einem Punkt kennzeichnet. Die Kinder sahen die kleinen Larven der Bienen in den Waben und in einigen Waben bereits den glitzernden Honig. Als dann alle Kinder einen echten Imkerhut anziehen durften, war die Begeisterung groß. Mutig trauten sich einige einen Bienenrahmen mit unzählig vielen Bienen daran, in den Händen zu halten. Ein Mädchen wagte sich sogar mit dem Handrücken über die weichen Körper der Bienen zu streicheln.

Zuletzt wurden wir zur nächsten Station geführt. Dort wurde Honig aus den Waben herausgeschleudert. Die Kinder sahen zu, wie der junge Mann die Waben aufkratzte und sie anschließend in eine Trommel stellte. Nun durften alle kräftig an der Kurbel drehen. Schon nach kurzer Zeit floss der leckere Honig heraus. Alle Kinder probierten den gerade erst gewonnenen Honig mit großer Freude. Der Tag hat sich gelohnt. Wir erfuhren noch einmal, wie wichtig die Biene für uns Menschen ist und welche große Bedeutung sie in unserem Leben hat.

Vorbereitungen zum Abschluss unseres Projektes

Mit vielfältigen Mitteln verzierten die Kinder den Klassenraum und verwandelten ihn in eine Naturoase. Es wurde mal wieder fleißig gemalt, gebastelt und geklebt.

Am Tag unseres Abschlussfestes sammelten wir Wildkräuter und gestalteten einen besonderen „Schmetterling“. Es wurden Kräuterbrötchen gebacken, Kräuterdipps hergestellt und ein Insektenhotel vorbereitet. Am Abend waren dann alle Eltern zur Präsentation eingeladen. Die Kinder erzählten zu den vielen Fotos und mit Hilfe ihrer Mappen von den vergangenen Monaten. Die Eltern probierten die Brötchen und Dipps. Alle Familien bauten sich zum Abschluss noch ein Insektenhotel.

Yvonne Bode, Klassenlehrerin

 

 

"Mit Ferdinand durch die Welt der Ernährung"

Großes Ernährungsprojekt in der Kindertagesstätte St. Franziskus

Am 29. Juli 2013 feierten Kinder, Eltern, Großeltern, Freunde und die Erzieherinnen der Kindertagesstätte St. Franziskus das große Ferdi Sommerfest.

Seit über einem Jahr ist „Ferdinand und seine Ernährungsgeschichten“ das zentrale Thema in der Kindertagesstätte St. Franziskus (Koblenz Goldgrube). Ferdinand ist eine lustig rote Symbolfigur, die die Kinder durch ihre spannenden Ernährungsabenteuer begleitet.

Bei diesem von Frau Sonja Schweikert (Heilpraktikerin und Ernährungsberaterin) entwickelten Konzept geht es vor allem darum, das Thema „Gesunde Ernährung“ nachhaltig in der Einrichtung zu verankern. So trafen sich in regelmäßigen Abständen die Eltern und die pädagogischen Fachkräfte der Einrichtung zu Ernährungsfortbildungen und einem Kochnachmittag. Auch die Köchin nahm an den Schulungen teil und setzte viele neue Anregungen und Rezepte direkt in die Tat um.

Eine zusätzliche „Ferdinand-Post“  informierte die Eltern kontinuierlich über den Stand, die Inhalte und die Aktivitäten des Projekts. Als Anhang dazu gab es zu jedem Thema einfache Rezepte zum Nachbacken oder –kochen.

Das Thema „Gesunde Ernährung“ lässt sich am überzeugendsten vermitteln, wenn man es praktisch umsetzt. So waren auch die Kinder der Einrichtung mit großer Begeisterung dabei, wenn sie mit Ferdi Äpfel auspressen und Apfelschorle herstellen, bunte Obst- und Gemüsespieße bestücken, Getreide mahlen und Brot und Brötchen backen oder aus Sahne Schüttelbutter herstellen konnten.

Nachdem die Kinder mit Ferdi und Frau Schweikert in die Ernährungsthemen eingeführt wurden, nutzten die Erzieherinnen die nächsten Wochen, um das Thema in vielfältiger Weise zu vertiefen. Dazu stand ihnen das speziell entwickelte Ferdi - Begleitmaterial zur Verfügung. Dieses Lernmaterial gibt den Erzieherinnen in den einzelnen Gruppen die Möglichkeit, auf besondere Interessen und Fähigkeiten der Kinder einzugehen und das Thema Ernährung auch in andere Bereiche zu übertragen.

Ein Höhepunkt des Projekts war der Ausflug auf den Bauernhof. Für einige Kinder war es der erste Kontakt mit einer lebendigen Kuh oder einem gackernden Huhn. Dies ist ein Beispiel dafür, wie sehr sich das Umfeld, in dem die Kinder groß werden verändert hat. Daher ist es umso wichtiger, dass Kinder – auch schon im Kindergartenalter – mit unseren lebensnotwendigen Ernährungsgrundlagen vertraut gemacht werden und damit frühzeitig erleben, welche Voraussetzungen für eine gesunde Ernährung gegeben sein müssen.

Durch die regelmäßige Beschäftigung mit den unterschiedlichen Ernährungsthemen über den Projektzeitraum von einem Jahr haben alle Beteiligten viele neue Erkenntnisse und wertvolle praktische Erfahrungen sammeln können.

Dies so umfangreiche und auf Nachhaltigkeit angelegte Projekt ist nur Dank des finanziellen Engagements des Soroptimisten Club Koblenz möglich geworden.

 

 

Mit Ferdi die heimische Vogelwelt entdecken

Frühjahrsprojekt 2013: Der "Entdeckertagskinder" an der Balthasar-Neumann-Grundschule Koblenz. Im Unterricht beschäftigen sich die Kinder zunächst mit den allgemeinen Besonderheiten von Vögeln. Dann folgten verschiedene Aktionen: Eine Exkursion zum Thema „Nestbau“, Die Kinder bauten Vogelnester und benutzen dazu die unterschiedlichen Naturmaterialien, Ostereier färben mit Rote Beete und Blaukraut, Vögel modellieren aus Ton und ein Besuch der Falknerei auf der Reichsburg in Cochem an der Mosel.

 

 

Heimatliche Naturbegegnungen zeigen erste Erfolge

Die Ergebnisse können sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen. Das modular aufgebaute Naturerlebnisprojekt führte die Kinder der Klasse 2c mit „Ferdi“ zu der heimischen Vogelwelt und in einem weiteren Modul zu den Pflanzen und Pflanzenfamilien unserer Schulumgebung. Exkursionen in den Wald, Begegnungen mit dem Förster, Unterrichtsgänge, Experimente, der Besuch des Senckenberg Museum in Frankfurt, das Kochen mit Pflanzen der Umgebung und vieles mehr führte zu schönen Erfolgen und nachhaltigem Lernen. Die Bilder sprechen eine eindeutige Sprache und dokumentieren die anhaltend hohe Motivation der Kinder der Klasse 2 c für „ihr“ Naturerlebnisprojekt, ein Projekt, das die Kinder mit Herzblut zu ihrer Sache gemacht haben.

 

 

Gesunde Ernährung für Klein und Groß

Ein Thementag „GESUNDHEIT“ des Studienseminars Westerburg am 27. November 2012 in der Balthasar-Neumann-Grundschule Koblenz.

Neurodermitis, Adipositas und kindlicher Diabetes sind nur einige wenige Schlagworte, die uns täglich in den Medien im Zusammenhang mit kindlicher Entwicklung begegnen. Ein verändertes Ernährungsverhalten kann Verursacher dieser Störungen sein. Gesund zu essen gehört heutzutage zum Bildungs- und Erziehungsauftrag, für den Eltern und schulische Einrichtungen gemeinsam verantwortlich sind.

So starteten wir diesen Thementag nach einer kurzen Vorstellungsrunde mit einer Einführung zum Themenfeld "Kohlenhydratreiche Lebensmittel".

Kohlenhydratreiche Lebensmittel sollten mit 50-55% der täglichen Energiezufuhr die mengenmäßig größte Lebensmittelgruppe auf unserem täglichen Speiseplan sein. Wertvolle, komplexe Kohlenhydratlieferanten sind Vollkorngetreideprodukte (Vollkornnudeln, Vollkornreis, Vollkornbrot u.v.m.), Gemüse und Kartoffeln.

In den letzten Jahrzehnten ist der Konsum von Süßigkeiten, Kuchen oder gesüßten Getränken stark angestiegen. All diese Nahrungsmittel enthalten große Mengen an Einfach- und Zweifachzuckern, was zu gesundheitlichen Folgen führen kann.

Wir nutzen deshalb einmal eine etwas „andere“ Frühstückpause zum Verzehr von Dinkelkaffee und Amaranth Schnitte.

Im weiteren Teil des Seminartages beschäftigten wir uns mit heimischen Getreidesorten, die wertvolle Kohlenhydratlieferanten sind:

  • Weizen
  • Roggen
  • Gerste
  • Hafer

und besprechen deren Inhaltsstoffe, Verwendung, Aussehen und Anbau- verhalten. Schon hier wird deutlich, dass die Unterscheidung der Getreidesorten nicht einfach ist.

Alle kohlenhydratreichen Lebensmittel, die wir täglich verzehren, sollten aus komplexen, vollwertigen Kohlenhydraten bestehen, d.h. es sollte das volle Korn verarbeitet sein. Dazu mahlen wir Hafer mit einer Getreidemühle, um zu verdeutlichen, wie man den Kindern anschaulich vermitteln kann, wie Brot, Müsli und Co überhaupt hergestellt werden.

Im zweiten Teil des Vormittages ging es auch darum, Gemüse, als wertvolle und komplexe Kohlenhydratlieferanten, genauer zu betrachten. Nach einer Gruppeneinteilung und Auseinandersetzung mit den Rezepten machten wir uns an die praktische Umsetzung.

Nach der Erarbeitung von wichtigen Küchenregeln in Bezug auf Grundschüler (Küchenhygiene und Umgang mit Messer etc.) starteten wir mit der Zubereitung von Gerichten, die Kinder mit Genuss und Freude an eine gesunde Ernährung heranführen soll. Nach dem gemeinsamen Essen und einer kurzen Zwischenreflexion konnte der dritte, praktische Teil unseres Seminartages beginnen. Dabei erarbeiteten die Teilnehmer unter dem fächerübergreifenden Aspekt unterschiedliche Umsetzungsmöglichkeiten zum Themenbereich der gesunden Ernährung.

„Die Ameise und das Weizenkorn“ eine Klanggeschichte nach der Fabel von Leonardo da Vinci, bearbeitet von Susanne Brandt.

„Ferdinands Hefezopf zubereiten“, eine Kindermassage mit passender Entspannungsmusik. „Bauer Klaus und die Maus“ Ein Bewegungsspiel zum Verinnerlichen der heimischen Getreidesorten.

Die einzelnen Zwischenreflexionen sowie die Gesamtauswertung des Tages zeigten, dass am heutigen Tag eine gelungene Verknüpfung von Theorie und Praxis statt fand. Oberflächliches Wissen zum Bereich kohlenhydratreiche Ernährung konnte intensiviert werden. Durch die eigene Zubereitung von gesunden Speisen wurden die Teilnehmer zudem dafür sensibilisiert, wie eine praktische Umsetzung mit Grundschülern durchzuführen wäre. Außerdem hat man Ideen zum privaten Nachkochen bekommen und wurde zum Nachdenken über das eigene Essverhalten angeregt. Positiv wurden zusätzlich die fächerübergreifenden Umsetzungsmöglichkeiten herausgestellt.

Bianca Heiner, Fachleiterin Studienseminar Westerburg

 

 

Wildkräuterspaziergang im Koblenzer Stadtwald

Fotos vom Wildkräuterspaziergang im Koblenzer Stadtwald/Remstecken am Freitag, dem 14. Juni 2013.

 

 

Natur pur an der Grundschule in Rübenach

In Zeiten der schnellen digitalen Medien sind für Kinder heutzutage jederzeit gute und besonders anschauliche Informationsquellen über Vorgänge und Prozesse der Natur verfügbar. Es ist müßig die Anzahl dieser Veranschaulichungswege aufzuzählen. Naturprozesse werden heute selbst in 3 D Animationen für Kinder angeboten.

Diese Form von Veranschaulichung wirkt unterstützend und didaktisch fruchtbar in den Naturkundeunterricht hinein. Doch trotz aller Perfektion und schnellen Verfügbarkeit hakt die Sache an der entscheidenden pädagogischen Stellen – der realen Begegnung mit der Natur und ihrer Prozesse. Flora und Fauna im Jahreslauf, die regionalen Biotope und die direkte natürliche Schulumgebung gehen für unsere „Digikids“ dann sinnlich verloren, wenn wir Lehrer das Einfache und so nahe Liegende selbst aus den Augen und Sinnen verlieren, die Wirklichkeit.

So folgen die Kinder der Klasse 2 c der Grundschule Rübenach seit einigen Monaten allzugern und mit größter Motivation dem pädagogischen Tandem ihrer Lehrerin Bettina Kempf und Sonja Schweikert, einer kompetenten Natur- und Kräuterpädagogin. Der Erkenntnisgewinnungsprozeß zur Natur, den Tieren und Pflanzen geht über die multisensorischen Wege. Natur sehen, fühlen, anfassen, hören, riechen, schmecken und letztlich verstehen. Die Gartenkreuzspinne krabbelt nicht 3D animiert auf YouTube, sondern auf den Händen und Unterarmen von Jannick, Bastian, Phillip oder Antonia und Sophia. Kein „Pfui Spinne“ ist von den Kindern zu hören, sondern blankes Erstaunen über die Fähigkeiten dieses kleinen Tieres. Sauerampfer schmeckt wirklich ein bisschen sauer und Sauerampfersuppe zu kochen, macht noch viel mehr Spaß.

Über die konkrete Begegnung im modularisierten Naturunterricht werden nicht nur Lehrplanthemen nachhaltig veranschaulicht, nein viele pädagogischen Nebeneffekte wie das soziale Miteinander, das gemeinsame Beobachten und Experimentieren, das Protokollieren und Dokumentieren fließen ohne Nachdruck spielend mit ein. Letztlich geht es den Pädagoginnen darum, Haltungen, Gefühle und Empathie gegenüber der Natur und den Lebewesen zu erzeugen - Herzensbildung im besten Sinne. Für die Kinder der Klasse 2 c ist das Naturerlebnisprojekt zu ihrem Naturanliegen geworden. Kein neuer Gedanke - ein alter, pädagogischer Ansatz in unseren Zeiten dringend zur Nachahmung empfohlen.

Bettina Kempf, Klassenlehrerin der Klasse 2 c der Grundschule Rübenach

 

 

Entdeckertag an der Balthasar-Neumann-Schule

Das Land Rheinland-Pfalz realisiert seit dem Schuljahr 2004/2005 ein Modellprojekt zur frühen Förderung hochbegabter Kinder aus dem Elementar- und Primarbereich in so genannten „Entdeckertagsschulen“.

Zur Zielgruppe der Kinder, die in das Projekt einbezogen werden, zählen intellektuell besonders begabte Mädchen und Jungen der Bereiche Mathematik, Deutsch und Sachunterricht. Schon lange ist bekannt, dass die Weichen für die Bildungschancen und damit auch für die Lebenschancen bereits sehr früh gestellt werden und dass Hochbegabte besondere Fähigkeiten besitzen, die unsere Gesellschaft dringend braucht. Diese Fähigkeiten frühzeitig zu erkennen und zu fördern, ist das Anliegen des Projekts.

Den Kindern wird im Rahmen des „Entdeckertages“ einmal pro Woche (mittwochs) ganztags die Möglichkeit gegeben, in zwei jahrgangsübergreifenden Lerngruppen selbstständig zu lernen und zu arbeiten.

Seit Beginn des Schuljahres 2011/12 zählt die Balthasar-Neumann-Schule (Grundschule auf der Pfaffendorfer Höhe in Koblenz) offiziell zu einer der nunmehr 16 Entdeckertagsschulen in Rheinland-Pfalz und kümmert sich um etwa 30 - 40 lernbegeisterte Kinder.

Dabei werden die Schülerinnen und Schüler mit den unterschiedlichsten Inhalten, die von deren Regelschulinhalten komplett abweichen, konfrontiert. Zur Zeit bieten wir im Vormittagsbereich das 'Freie Forschen' zu selbstgewählten Themenbereichen (mit anschließenden Vorträgen), Spanischunterricht und Knobelstunden an.

Im Nachmittagsbereich stehen für die Kinder AGs im Bereich Naturerlebnisse, Technik bzw. Robotik und Chemie und zur Wahl.

Seit Beginn unseres Projektes unterstützt Frau Schweikert unseren Nachmittagsbereich mit Ihrem Naturerlebnisprojekt nachhhaltig! So konnten die uns anvertrauten Kinder schon viele Naturerfahrungen der ganz besonderen Art sammeln, wie zum Beispiel:

  • Beobachtung sämtlicher Naturphänomene in Wald und Feld
  • Kleinstlebewesen am Waldboden
  • die Veränderungen der Natur im Jahreskreislauf
  • Anlegen eines eigenen kleinen Herbariums
  • Kochen mit Wald- und Wiesenkräutern
  • Herstellung einer eigenen Kräuterseife
  • eine eigene Schmetterlingsaufzucht im Klassenraum (von der Raupe zum Schmetterling),
  • Besuch eines von Frau Schweikert produzierten "Natur-Theaterstücks" der Grundschule Brey
  • Beobachtungen am und im Bach
  • Wanderung der Lachse in der Mosel (mit Besuch der Fischtreppe in Moselweiß)
  • sowie vielerlei künstlerische Aktivitäten

Unterstützt wird das beobachtende/entdeckende Lernen in der Naturerlebnis-AG von Frau Schweikert durch vielerlei liebevoll aufbereitete Arbeitsmaterialien, die den Kindern am Ende jeder Einheit an die Hand gegeben werden.

Die ganze Schulgemeinschaft ist sehr froh und dankbar, dass Frau Schweikert unseren Entdeckertag jeden Mittwoch bereichert!

Detailliertere Informationen zum Projekt Entdeckertagsschule erhalten Sie unter: www.grundschule.bildung-rp.de (Projekte > Frühe Hochbegabtenförderung)

Ester Rube, Schulleitung

Mit Ferdinand durch die Welt der Ernährung

Soroptimisten Club Koblenz finanziert großes Ernährungsprojekt in der Kindertagesstätte St. Franziskus

Seit Anfang des Jahres ist für Kinder, Eltern und Erzieher „Ferdinand und seine Ernährungsgeschichten“ das zentrale Thema in der Kindertagesstätte St. Franziskus (Koblenz Goldgrube).

Mit großer Freude berichtete die Leitung der Kindertagesstätte, Frau Person, dass die ersten Informationsveranstaltungen zum Thema: „Wasser, Saft und Co.“ und „5 mal am Tag Obst und Gemüse“ von den Eltern sehr gut angenommen wurden.

Und auch die Kinder der Einrichtung sind mit großem Enthusiasmus dabei, wenn sie mit Ferdinand Äpfel auspressen und Apfelschorle herstellen oder leckere, bunte Obst- und Gemüsespieße bestücken, Getreide mahlen und Pizza backen. Ausgestattet mit neuem und speziell entwickeltem Begleitmaterial setzen auch die Erzieherinnen die verschiedenen Ernährungsthemen mit den Kindern in den Gruppen vielfältig um.

Dieses so umfangreiche und auf Nachhaltigkeit angelegte Projekt ist nur dank des finanziellen Engagements des Soroptimisten Club Koblenz möglich geworden.

 

Mit Ferdinand durch Feld und Wald in Brey

Am 3. Oktober hatte der neu gegründete Förderverein „Ferdinand`s Erlebniswelt“ - Verein zur Förderung ganzheitlicher Ernährungs- und Naturerlebnisprojekte e.V. als Auftaktveranstaltung Groß und Klein eingeladen zu einem Naturerlebnistag durch Feld und Wald in Brey am Rhein.

150 erlebnishungrige Teilnehmer aller Altersstufen haben sich am Vormittag des 3. Oktober in der Wanderschutzhütte in Brey/Siebenborn eingefunden, um mehr über das Leben in Feld und Wald zu erfahren. Jedes Kind – und auf Wunsch auch jeder Erwachsene – wurde mit einem „Arbeitsheft“ auf den ca. 4 km langen Parcours geschickt, um an den jeweiligen Stationen die verschiedensten Aufgaben zu lösen.

Zuerst führte der Weg an eine Station, die von einem erfahrenen Imker besetzt war. Hier konnten sich die Wanderer informieren über die verschiedensten Aufgaben der Honigbiene und ihrer unschätzbaren Bedeutung für die Volkswirtschaft. Dann folgte ein besonderer Wegabschnitt: über einen „geheimen“ Pirschpfad eines Jägers ging es zu der zweiten Station, wo die Teilnehmer dem „leibhaftigen Ferdinand“ - der Symbolfigur der Ernährungs- und Naturerlebnisprojekte – begegnet sind. Ferdinand, von den Kindern auch liebevoll “Ferdi“ genannt, hat zusammen mit zwei Assistentinnen  den Wanderern spielerisch mit allen Sinnen den Unterschied zwischen Buchen und Eichen erfahren lassen. Danach ging es weiter zur dritten Station, wo Jagdpächter Josef Schmidt das Leben der Tiere des Waldes anschaulich und „greifbar“ dargestellt hat. An der vierten Station empfing die Apothekerin Frau Dr. Klemens Groß und Klein, um sie in die Vielfalt und die Bedeutung des Lebensraums Hecke einzuführen. Hier mussten die Teilnehmer z.B. die Früchte einer Heckenpflanze der jeweiligen Blüte zuordnen und es mussten in der unmittelbaren Umgebung der Station die typisch in einer Hecke vorkommenden Tiere gesucht werden. Die fünfte und letzte Station führte mitten in eine Streuobstwiese, wo der Naturexperte Herr Pfaffenberger mit Hilfe eines „Tischlein deck dich“ die Komplexität des Lebensraums Steuobstwiese den interessierten Besuchern erklärte.

Danach ging es dann weiter zum Start- und Zielpunkt, der Wanderschutzhütte Brey/Siebenborn. Hier konnten die Wanderer sich bei selbstgemachten Köstlichkeiten stärken, „Fanartikel“ mit Ferdinand erwerben und sich persönlich von der 1.Vorsitzenden Natascha Bock, der Ernährungberaterin und Kräuter- und Waldpädagogin Sonja Schweikert über Sinn und Zweck des Fördervereins informieren. Auch die Künstlerin Rita Ellerwald, die Schöpferin von Ferdinand und der vielen zauberhaften Bilder, konnten die Besucher kennenlernen. Eine besondere Attraktion für die Kinder war sicherlich das Stockbrotbraten und die Verlosung für die Kinder, wo jedes Los ein Gewinn war. Alle Aktiven wurden an diesem Tag für ihre Mühe belohnt von einem Tag voller Sonnenschein und vielen glücklichen Kinderherzen.

Weitere Informationen

Ihre Fragen beantwortet Ihnen gerne Frau Sonja Schweikert:
Telefon: 0157/72890876
E-Mail: mail@sonjaschweikert.de